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SÜDWIND-Podcast ❘ Folge 14: Menschenrechtliche Risiken in der Transport- und Logistikbranche

Die Logistik ist in Deutschland nach der Automobilwirtschaft und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich – und damit auch einer der größten Arbeitgeber; mehr als 3 Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt. Wie aber ist es mit den Arbeitsbedingungen bestellt?  Nicht zum Besten! Das haben unter anderem die Streiks von LKW-Fahrern auf der Autobahnraststätte im hessischen Gräfenhausen deutlich gezeigt. Die Fahrer aus Osteuropa und diversen Drittstaaten streikten über zwei Monate für die Begleichung ausstehender Lohnzahlungen. Wir sprechen darüber, wie es zu einer solchen Situation kommen konnte - und welche Verantwortung die auftraggebenden Unternehmen hier haben.

Nina Giaramita vom SÜDWIND-Institut spricht mit:

Irene Knoke, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND

Dieser Podcast wurde gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie vom Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung / Engagement Global e.V. - Service für Entwicklungsinitiativen.

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Irene Knoke

T +49 (0)228-763 698-13

E knoke@suedwind-institut.de

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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