Zwangs- und Kinderarbeit: Die Risiken bestehen fort

Aktuell findet die 55. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates statt, die sich in der Sitzung am 14. März 2024 mit den Rechten des Kindes beschäftigt. Gleichzeitig endet zu April 2024 für SÜDWIND die Projektarbeit zu Kinder- und Zwangsarbeit in globalen Lieferketten. Diese begann im Jahr 2021, dem Jahr, welche die Vereinten Nationen zum „Jahr der Beseitigung der Kinderarbeit“ erklärt hatten. Damals wurde das Jahr 2025 als Zeitpunkt genannt, zu dem „Kinderarbeit in jeglicher Form“ beendet sein sollte. Und in sechs Jahren, also 2030, soll die Zwangsarbeit global ein Ende gefunden haben. Anlass genug also, um nach knapp drei Jahren Laufzeit des SÜDWIND-Projekts zu resümieren, an welchem Punkt in der Bekämpfung von Zwangs- und Kinderarbeit wir aktuell stehen.
Lesen Sie auf unserem Blog den gesamten Beitrag!
Fotocredits: ILO Asica Pacific / Flickr.com
Autor*innen
Weitere Beiträge der Autor*innen finden Sie hier:
Sie wollen spenden oder Mitglied werden?

SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.



