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Pressemitteilung

Shrinking Spaces: Kölner Aktionswoche beleuchtet den weltweiten Druck auf die Zivilgesellschaft

Menschenrechte und Demokratie in Zeiten von Shrinking Spaces

Das SÜDWIND-Institut lädt gemeinsam mit dem Allerweltshaus Köln vom 02. bis 11. September 2026 zur Aktionswoche „Geschlossene Gesellschaft? Von Druck und Widerstand“ nach Köln ein. Die Veranstaltungsreihe macht die vielschichtigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“ sichtbar.

Foto: kalhh/pixabay

Shrinking Spaces: Kölner Aktionswoche beleuchtet den weltweiten Druck auf die Zivilgesellschaft

Das SÜDWIND-Institut lädt gemeinsam mit dem Allerweltshaus Köln vom 02. bis 11. September 2026 zur Aktionswoche „Geschlossene Gesellschaft? Von Druck und Widerstand“ nach Köln ein. Die Veranstaltungsreihe macht die vielschichtigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“ sichtbar.

Bonn, 26.08.2026 Umweltaktivismus, gewerkschaftliche Arbeit oder der Einsatz für Menschenrechte: Weltweit schrumpfen die Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft dramatisch. Mittlerweile leben laut dem aktuellen Atlas der Zivilgesellschaft 85 Prozent der Weltbevölkerung in Gesellschaften, in denen die Freiheiten der Zivilgesellschaft erheblich beschränkt, unterdrückt oder vollständig geschlossen sind.

„Aktivist*innen, NGOs und soziale Bewegungen geraten nicht mehr nur im Globalen Süden massiv unter Druck“, erklärt Pablo Campos vom SÜDWIND-Institut. „Auch in Deutschland und Europa beobachten wir eine zunehmende rechtliche und diskursive Verengung von Protesträumen, oft begleitet von Diffamierung und Einschüchterung“.

Die Kölner Aktionswoche "Geschlossene Gesellschaft? Von Druck und Widerstand" beleuchtet internationale Entwicklungen von den Umweltkämpfen in Nigeria bis hin zur Kriminalisierung von Aktivismus in Ghana.

Das Programm der Aktionswoche im Überblick 

Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Veranstaltungen vom 02. bis 11. September 2026.

  • Mittwoch, 02.09.2026: Eröffnung der Aktionswoche mit einer Podiumsdiskussion zu den Ursachen von Shrinking Spaces und einem Stand-Up-Beitrag im Allerweltshaus Köln
  • Donnerstag, 03.09.2026: Filmvorführung von „Esther and the Law“ über den Kampf gegen Shell in Nigeria sowie anschließendes Gespräch im Allerweltshaus Köln
  • Samstag, 05.09.2026: Podiumsdiskussion zu Menschenrechtskämpfen im Rahmen von Freihandelsabkommen in Ecuador und Mexiko im Allerweltshaus Köln
  • Freitag, 11.09.2026: Englischsprachiger Austausch und Lesung zu Kriminalisierung von queerem Aktivismus in Ghana im Allerweltshaus Köln
  • Freitag, 11.09.2026: Panel-Diskussion zu Rechtsstaatlichkeit in der Türkei sowie Filmvorführung von „Gelbe Briefe“ in der Alten Feuerwache

Bewusstsein für Bedrohung stärken

Das Ziel der Aktionswoche ist es, das Bewusstsein für die weltweite Bedrohung demokratischer Grundrechte zu schärfen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen eine Plattform zu bieten. Neben den inhaltlichen Debatten gibt es zusätzlich kulturelle Formate.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist eine Anmeldung erwünscht. (Eine spontane Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist jedoch auch möglich). Interessierte finden das vollständige Programm & Angaben zu Panel-Teilnehmer*innen sowie das Anmeldeformular auf der SÜDWIND-Webseite.

Aktuelles Policy Paper von SÜDWIND zum Thema: 

Menschenrechte und Demokratie verteidigen. Herausforderungen in Zeiten von Shrinking Spaces 

Kontakt: 

SÜDWIND-Institut

Pablo Campos

Tel.: 01590/6238982
campos@suedwind-institut.de  

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