Zivilgesellschaft unter Druck Äthiopien – ein halbes Jahr vor den Wahlen 2026

Sechs Monate vor den Parlamentswahlen steht Äthiopien an einem kritischen Wendepunkt. Bewaffnete Konflikte, Vertreibungen und ein fragiler Sicherheitsapparat prägen das Land – während zentrale Fragen von Gerechtigkeit und Verantwortung ungelöst bleiben. Zivilgesellschaftliche Organisationen berichten von massiven Einschränkungen und „Shrinking Spaces“, die politische Teilhabe nahezu unmöglich machen. Unser Factsheet zeigt, warum unter diesen Bedingungen freie und faire Wahlen kaum realistisch sind.
Umfang: 8 Seiten
Autor*innen: Ulrike Dufner und Paula Cäcilie Hummelsheim
Foto: Gerry Popplestone/ flickr
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.















