Menschenrechte und Demokratie verteidigen. Herausforderungen in Zeiten von Shrinking Spaces

Angesichts dramatisch schrumpfender Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft (Shrinking Spaces) und autoritärer Tendenzen in vielen Ländern ist entschlossenes politisches Entgegensteuern unbedingt notwendig. Wie kann dieses Entgegensteuern gestaltet werden? Das neue SÜDWIND-Policy Paper schlägt Strategien und Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteur*innen vor, insbesondere für die Bundesregierung und Wirtschaftsunternehmen.
Nach einem Überblick über die jüngeren Entwicklungen im Bereich Shrinking Spaces blickt das Policy Paper auf zentrale Instrumente, die Staaten zur Einschränkung dienen: Delegitimierung, Gewalt, repressive Gesetze und transnationale Repression gehören zu den wichtigsten. Ein besonderer Fokus liegt auf den Entwicklungen in Deutschland sowie in SÜDWINDs Schwerpunktländern China, Äthiopien, Kenia, Ghana, Türkei, Bangladesch, Indien, Kolumbien, Ecuador und Mexiko.
Artikelnummer: 2026-09
Erscheinungsjahr: 2026
Umfang: 13 Seiten
Autorin: Sabine Ferenschild
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

















