Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zur Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR)

Das Modesystem ist untragbar
In einer gemeinsamen Stellungnahme fordert die Kampagne für Saubere Kleidung ein wirksames Textilgesetz, das ökologische und soziale Verantwortung verbindet. Die geplante Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) darf sich nicht auf Abfallpolitik beschränken, sondern muss Arbeitsrechte, Überproduktion und globale Ungleichheiten adressieren. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann den Wandel hin zu Klimagerechtigkeit und menschenwürdiger Arbeit ermöglichen.
Zur Stellungnahme
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.











