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Diskussionspapier

Swipe, Sell, Sustain: Eine Diskussion des Secondhand-Booms aus globaler Gerechtigkeitsperspektive

Eine Person denkt vor einer Gedankenblase mit einem Berg Kleidung und glaubt, dass sie nichts mehr gegen Fast Fashion tun kann. Illustration: Irem Kurt

Stößt der aufstrebende Secondhand-Markt nötige Veränderungen in der Bekleidungsindustrie an? Ist er ein Vorbote einer „Exit Fast Fashion“ Bewegung? Das vorliegende Diskussionspapier analysiert, unter welchen Bedingungen der Secondhand-Boom zu einem ökonomisch gerechteren und umweltfreundlicheren Sektor beitragen kann. Wie kann der Secondhand-Trend so gestaltet werden, dass er zur Just Transition beiträgt?

Die Dringlichkeit ist groß: Die EU-Textilstrategie zielt auf eine kreislauffähigere Ressourcennutzung, doch Regelungen zu menschenrechtlicher Sorgfalt in Lieferketten sind in Europa unter Druck.

Artikelnummer: 2026-04
Erscheinungsjahr: 2026
Umfang: 10 Seiten
Autor*innen: Jiska Gojowczyk und Alina Matt

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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