
Handelspolitik global
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Handelspolitik global
Der Handel ist ein wichtiger Motor für wirtschaftliche Entwicklung. Die Absatzmärkte vergrößern sich, die produzierende Industrie schafft Arbeitsplätze und bildet Verflechtungen mit anderen Industrien im Land. Doch der massive Druck auf die Länder des Globalen Südens, ihre Märkte immer weiter zu öffnen und Zölle abzubauen, geht vor allem auch dann mit negativen Auswirkungen einher, wenn bei den Handelspartnern unterschiedliche Voraussetzungen und Kapazitäten herrschen.
So können lokale Industrien durch die ausländische Konkurrenz verdrängt werden und die hohe Zahl an niedrig qualifizierten Arbeitskräften führt oft dazu, dass prekäre Arbeitsbedingungen die neu geschaffenen Arbeitsplätze kennzeichnen. Oft wird auch die Abhängigkeit von Rohstoffexporten verstärkt, während verarbeitete Produkte verstärkt importiert werden.
Vor diesem Hintergrund analysiert SÜDWIND immer wieder auch die Handels- und Investitionspolitik der EU. Wir glauben, dass die spezifischen Herausforderungen der Handelspartner berücksichtigt werden müssen, damit die internationalen Handelsbeziehungen fair gestaltet werden können. Vor allem ist es wichtig, dass die internationale Handelspolitik die regionale Integration der Länder des Globalen Südens untereinander nicht behindert.

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