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Nachhaltige Beschaffung

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Vorschaubild des SÜDWIND Newsletters Juni 2026 mit dem Titel „für eine gerechtere Weltwirtschaft". Der Newsletter thematisiert die Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes, Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten deutscher Supermärkte sowie nachhaltige Anbaumethoden in Lateinamerika und Afrika.
Newsletter

SÜDWIND-Newsletter vom Juni 2026

Verbotene Pestizide, umgangene Löhne, geschwächte Gesetze — was in Lieferketten deutscher Supermärkte passiert. SÜDWIND berichtet.

Textilarbeiter*innen arbeiten an Nähmaschinen in einer Bekleidungsfabrik in Kolumbien. Das Bild steht stellvertretend für die Millionen Menschen in globalen Lieferketten, die die Folgen von Handelskonflikten, Zöllen und wirtschaftlichem Druck unmittelbar tragen. Bildrechte: © ILO SME Productivity and Decent Work
Blog

Wenn Zölle Menschen treffen: Wer den Preis der Trumpschen Handelspolitik zahlt

Trumps Handelspolitik trifft die Schwächsten: Erfahre mehr darüber, wie US-Zollpolitik Arbeiter*innen im Globalen Süden gefährdet.

Angeschnittene Schiffscontainer in einem Hafen. Das Bild verweist auf globale Lieferketten und die Rolle von Transport und Logistik in der kommunalen Beschaffung. Im Kontext der Handreichung steht es für menschenrechtliche Risiken entlang internationaler Transportwege, etwa im Hafen-, Lager- und Straßengüterverkehr.
Handreichung

Transport und Logistik in der kommunalen Beschaffung

Transport und Logistik in der kommunalen Beschaffung. Hintergrundpapier zu Handlungsmöglichkeiten für Kommunen.

Cover des Leitfadens „Vorfahrt für Menschenrechte: Leitfaden zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten im Transport- und Logistiksektor“. Im Hintergrund ein beleuchtetes Fußgängerüberweg-Schild in der Dämmerung – als Symbol für Aufmerksamkeit, Schutz und Verantwortung auf allen Wegen der Lieferkette, die der Leitfaden ins Zentrum rückt.
Blog

Vorfahrt für Menschenrechte: Ein Leitfaden für faire Lieferketten im Transportsektor

So können Unternehmen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang von Transport- und Logistikketten aktiv umsetzen.

Appell für faire Abgabe von Ressourcen und gerechte Verteilung zur Förderung von Gerechtigkeit und Gleichheit.
Aus unseren Netzwerken

Vergaberechtsreform als Chance: Bürgermeister*innen, Initiativen und Unternehmen fordern gesetzliche Vorgaben für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung

Pressemitteilung der Romero Initiative, Fairtrade Deutschland & Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg lesen & Appell unterschreiben!

Aus unseren Netzwerken

Behind the Seams – Herausforderungen für funktionierende Beschwerdemechanismen in textilen Lieferketten

Unsere Partnerorganisation Cividep bietet mit ihrer zuletzt erschienen Studie einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze…

Aus unseren Netzwerken

Schluss mit Verschleppung: Bund muss Textilien nachhaltig beschaffen!

Monitoring fehlt, Schulungsmaßnahmen unzureichend – Zweifel an der Umsetzbarkeit der nachhaltigen Textilbeschaffung in Bundesbehörden.

Publikation

Zeitungsbeilage: Nachhaltige Baumwolle: Zertifiziert – und dann ist alles gut?

Die Nachhaltigkeitsstandards müssen mehr tun, um den Baumwollanbau sozial und ökologisch besser aufzustellen.

Factsheet

In weiter Ferne: Existenzsichernde Einkommen im Baumwollanbau

Das Factsheet betrachtet die beispielhaft Einkommenssituation einer kamerunischen Familie, die Cotton made in Africa – Baumwolle anbaut.

Policy paper

MEHR WIRKUNG NÖTIG! Soziale und ökologische Kriterien von Baumwollstandards

Das Kurzpapier beschäftigt sich mit den Wirkungen der Nachhaltigkeitsstandards im Baumwollsektor, unter ihnen insbesondere Cotton made in Africa.

Factsheet

Bio-Baumwolle: Die nachhaltige Alternative

Der Baumwollanbau ist mit Blick auf Umweltauswirkungen nicht so schlecht wie sein Ruf. Zumindest nicht mit ökologisch-kontrollierten Methoden.…

Factsheet

One-Pager: Gendergerechte Gesundheit im Fokus

Die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Schuhindustrie sind häufig gesundheitsschädlich und von Diskriminierung und Gewalt geprägt. Die Folgen sind…

Unterthemen
Nachhaltige Beschaffung
Öffentliche Beschaffung
Beschaffung privater Großverbraucher
Einkaufspraktiken

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Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung kann ein großer Hebel sein, um nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen. Das gilt für die öffentliche Beschaffung und die von Unternehmen.


Kommunen, Landesverwaltungen und -behörden wie die Polizei, Bundesverwaltungen und Behörden – sie alle kaufen mit sehr großen Beschaffungsvolumina ein und können soziale und ökologische Kriterien in Ausschreibungen aufnehmen. Private Großverbraucher, etwa in der Gastronomie oder der Sozialwirtschaft, können ebenfalls mit System nachhaltig beschaffen und so Wirkung in verschiedenen Sektoren erzielen, etwa im Markt für Flachwäsche, Kleidung, Schuhe, Lebensmittel oder E-Mobilität.

Im Zuge der Regulierung von menschenrechtlicher Sorgfalt in Deutschland (Lieferkettengesetz) werden Einkaufspraktiken in vielen Unternehmen auch als Teilaspekt der Compliance diskutiert. Nachhaltige Beschaffung ist wirksam, sollte aber sowohl von der öffentlichen Hand als auch in der Privatwirtschaft viel systematischer und wirksamer eingesetzt werden.

Fragen zum Thema Nachhaltige Beschaffung? 

Hier finden Sie die Ansprechpartner*innen: 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. Jiska Gojowczyk

T +49 (0)228-763 698-18

E gojowczyk@suedwind-institut.de

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